Business

Dec 30, 2018

Konmari für ein minimalistisches Business

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Dec 30, 2018

Konmari für ein minimalistisches Business

Unsere Schränke sind “mariekondo-ed” und unsere Schubladen gleichen einer Auslage bei Louis Vuitton, doch in unseren E-Mail Postfächern herrscht noch immer das Chaos und unsere TO DO Listen kündigen bereits den nächsten mittleren Zusammenbruch an. Die Vorteile des Minimalismus liegen für Viele mittlerweile auf der Hand: Klarheit, Einfachheit, Ruhe. Wie schafft man es also aus einem Business ein minimalistisches Business zu machen? Hier sind Entscheidungen, die du treffen kannst für etwas mehr Konmari in deiner Selbstständigkeit.

1. In echter Marie Kondo Manier: dich nur noch auf die Dinge fokussieren, die wirklich Freude entfachen. Denn: deine Zeit ist begrenzt und wenn ich eines gelernt habe in 5 Jahren Business, dann dass man (im wahrsten Sinne des Wortes) gar nicht auf jeder Hochzeit tanzen kann und auch gar nicht sollte. Doch als Erstes musst du deine eigene Version von Erfolg überdenken und für dich ganz neu definieren, weit ab der immer ein bisschen zu glatten Instagram-Online-Bossbabes. Dann kannst du ganz eigene Prioritäten setzen und hast nicht ständig das Gefühl dass die To Do Liste nur noch länger wird. 

2. Auslagern. Absagen. Wegrationalisieren. Sobald du die eigenen Prioritäten gesetzt hast, solltest du dich daran machen alles andere entweder abzugeben an jemanden, der es richtig gern tut und vielleicht auch noch viel besser als du selbst. Und du solltest dich fragen, ob das alles überhaupt notwenig ist, was den kleinsten ROI hat und was du getrost weglassen kannst. (Die dritte und vierte Social Media Plattform zum Beispiel, oder so ein Side Project, das zwar zu Beginn witzig war, aber mittlerweile zu viel Zeit frisst und keine Einnahmen generiert.)

3. 1 comes – 1 goes. Für alles, was du zusätzlich zusagst, lässt du eine andere Sache gehen. Braucht es da noch mehr Erklärung?

4. Nimm dir richtige Ferien: mindestens 2 Wochen pro Jahr solltest du wirklich abschalten können, offline sein können und einfach das Leben geniessen. Wenn du jetzt das Gefühl hast, dass das nicht geht, dann belügst du dich sehr wahrscheinlich selbst. Für alle anderen: wie wäre es mit einem zusätzlichen Sabbatical am Ende des Jahres? Überlege dir, was passieren muss, um das möglich zu machen und beginne mit der Planung dafür. 

5. Office Hours: Erstelle dir einen Stundenplan für die nötigsten Aufgaben pro Tag und nun versuche, diese in 4 Stunden (statt in 8 oder sehr wahrscheinlich sogar mehr Stunden) zu erledigen. So schaffst du Zeit für kreative Dinge und für Ausgleich. Denn Ausgleich ist vor allem als Selbstständige so wichtig, da wir ja quasi ständig unsere Arbeit mit uns herum tragen.

6. Definiere deine Grenzen. Wie und auf welchem Weg sollen Kunden und Partner mit dir in Kontakt treten können? Was ist dir am Liebsten? Wem möchtest du wirklich deine Handynummer geben? Und wer soll sich am Besten nur per E-Mail bei dir melden? Bei all den Kommunikationsmöglichkeiten kannst du schnell den Überblick verlieren, deshalb macht es Sinn diesen Bereich etwas zu straffen und die Menschen, die mit dir in Kontakt treten möchten, etwas zu führen.

7. Einfache Ziele: Mach es nicht so kompliziert; 2 grosse Ziele und die dazugehörigen Strategien. Wenn dich der Actionplan überfordert, dann reduziere dich auch da auf wenige Dinge, die du umsetzen möchtest, die dafür aber richtig machst. Wir haben so schnell das Gefühl, dass wir nicht einfach nur irgendwas machen können, sondern dass wir alles machen müssen, was möglich ist. Aber das führt einfach nur dazu, dass wir zwar alles machen, aber nichts davon so richtig.

8. Ablenkungen: Ist es wirklich wichtig jeden Tag ganz Facebook durchzulesen? Oder Twitter? Was ist dir wirklich wichtiger? Womit möchtest du deine Zeit stattdessen verbringen? Wenn du dich leicht ablenken lässt, dann mach dir einen Stundenplan, der zwar herausfordernd ist, aber nicht deine gesamte Zeit in Anspruch nimmt und Platz für Pausen lässt, in denen man sich auch mal bei Instagram auf den neusten Stand bringen kann.

9. Batching: Vor allem als Selbstständige hast du vermutlich das Gefühl, dass du ständig mehrere Dinge gleichzeitig machen musst um überall relevant zu sein. Doch das ständige Wechseln zwischen verschiedensten Aufgaben ist so ziemlich ineffizient, dass es viel mehr Sinn macht, die Aufgaben zu staffeln. Also nicht nur einen Podcast pro Woche aufzunehmen, sondern gleich 10 in einer Woche und dann musst du dich erst in 8 Wochen wieder damit beschäftigen. Das klingt erstmal anstrengend, aber wenn du weniger umdenken musst, fällt es dir ab der zweiten Folge auch viel leichter und du musst dich dafür nicht 10 mal überwinden, sondern nur einmal.

10. Energievampire. Ja, es gibt sie wirklich und sehr oft tun sie es mit den allerbesten Absichten: Menschen, die uns unsere Energie rauben und uns wie ausgelaugt zurück lassen. Und fällt dir schon jemand ein? Dann überleg dir, ob du beim nächsten Anruf wirklich wieder zusagen möchtest, oder ob du mit deiner Energie besseres anzufangen weisst. Auch die Menge an Kommunikation im Allgemeinen zu reduzieren kann unheimlich viel Klarheit und Ruhe bringen. Frag dich selbst einfach immer wieder: “Does this spark joy?

Love,

 

P.S: Wenn du selbstständig bist und auch selbst ganz mutig deinen Weg gehen möchtest, dann könnte unsere Facebook Gruppe Fearless and Forward etwas für dich sein 😉

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