Business

Jan 23, 2019

Warum ich die Fotografie aufgebe und gleichzeitig auch nicht

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Jan 23, 2019

Warum ich die Fotografie aufgebe und gleichzeitig auch nicht

Grosse Veränderungen bedürfen grossen Entscheidungen, ist es nicht so? Und braucht es überhaupt eine grosse Entscheidung, wenn sich der Weg ganz von selbst aufzeigt und die Füsse einen irgendwie ganz von selbst tragen? Braucht es überhaupt irgendeine Entscheidung um das auszusprechen, was sowieso schon die ganze Zeit über völlig offensichtlich ist? Und gibt man wirklich etwas auf, in dem so ganz passabel gut ist für etwas, das noch sehr viel schwerer greifbar ist? Lässt man wirklich etwas gehen, dem man so viel zu verdanken hat und das einem Türen geöffnet hat, von denen man kaum zu träumen wagte? Die Antworten auf all diese Fragen kenne ich längst und doch war es so herrlich leicht diese Entscheidung vor mir her zu schieben, genau wie den Keller auszumisten. Und jetzt war es plötzlich so weit. Den ganzen Januar bin ich nicht so richtig in Schwung gekommen und obwohl ich gerade erst wieder eingetaucht bin, konnte ich schon wieder kein Land mehr sehen. Und das war der Moment, in dem ich mir endlich all diese Gedanken gemacht habe und endlich all die wilden Fragen beantwortet habe, die seit einiger Zeit in meinem Kopf umherfliegen. 

Diese Veränderung kam auf ganz leisen Sohlen daher und hat sich ganz heimlich durch die Hintertür gestohlen während ich damit beschäftigt war ein Ziel zu verfolgen, das wohl am Ende gar nicht mein eigenes war. Und dann war da plötzlich diese Klarheit, die mir die ganze Zeit gefehlt hat: ich muss es überhaupt nicht aufgeben, ich kann das Ende auch feierlich begehen wie eine Reise, die nach langer Zeit zu Ende geht und man sich mit all den guten Erinnerungen im Gepäck nach Hause aufmacht. Denn genauso fühlt es sich an; nach Hause kommen. 

Also, nein, man gibt nicht einfach etwas auf, das einen so lange begleitet hat. Man bedankt sich höflich, legt ein paar Rausschmeisser Songs auf und räumt schon mal den Tisch ab 😀

Schon als ich vor 3 Jahren mit Nadia meiner eigenen Vision auf den Grund ging, dämmerte mir, dass die Fotografie für mich wohl nur der Beginn meines Weges sein würde und dass mich eben dieser wohl noch weiter führen würde, dass ich noch nicht dort angekommen war wo ich tatsächlich hingehörte. Doch ich wusste, ich möchte Selbstvertrauen und diese Aufbruchstimmung, die mich schon mein ganzes Leben begleitet, zu meinen Themen zu machen.

“If you haven’t found it yet, keep looking.” (Steve Jobs)

Also folgte ich einfach meinem Gefühl und suchte weiter. Und fand, dass ich zukünftig Frauen dabei helfen muss mutig und unerschrocken ihren eigenen Weg zu gehen (statt nur einem ausgetretenen Pfad zu folgen). Denn das ist mir wichtiger als jeder Job in dieser Welt ist, es ist grösser und bedeutet mir so viel mehr. 

Also werde ich mich nun hauptsächlich dem Coaching und den Retreats widmen, weil ich weiss beides die Macht hat Leben zu verändern. “Lasst uns Gutes säen, damit wir später Gutes ernten.” (Julia Engelmann) Und nein, die Fotografie werde ich deshalb nicht aufgeben, dafür ist sie mir zu sehr ans Herz gewachsen und dafür kann ich auch einfach nicht aus meiner Haut. Wer schon einmal mit mir unterwegs war, weiss was ich meine 😀 – Doch ich werde mich in Zukunft auf noch weniger Aufträge beschränken um meinen Fokus nicht aus den Augen zu verlieren. 

Love and light,

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