Business

May 29, 2019

“Hustle Hard” und der ganze Bullshit

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May 29, 2019

“Hustle Hard” und der ganze Bullshit

Wow! Heute hatte ich wirklich einen super produktiven Morgen und das hab ich hart gefeiert 😂 Allerdings muss ich ehrlich sein, so sehen nur die allerwenigsten Morgen aus und meistens starte ich sehr langsam in den Tag und manchmal auch so gar nicht richtig 🙈🤷🏼‍♀️.

Und so stolz wie ich auch bin auf meine kleinen Alltagserfolge, frage ich mich wann wir genau dazu übergangen sind „BUSY“ wie einen Verdienstorden zu tragen. Warum messen wir uns nur noch daran wie lang unsere To-Do Listen sind (die neue Art des völlig sinnlosen Schwanzvergleiches) und wie hart wir uns ständig an der Grenze zum Burnout bewegen. “Hey, wie geht’s dir?” – “Ja, viel zu tun, aber gut.” ist wohl das neue ça va. DAS KANN DOCH UNMÖGLICH UNSER ERNST SEIN? 😳

Das Bild vom typischen #GIRLBOSS suggeriert doch auch, dass man wirklich hart und vor allem viel und ständig arbeiten muss um seine Ziele zu erreichen, oder? „HUSTLE HARD“ – da klingeln mir mittlerweile heftig die Ohren, denn nur weil wir viel tun, heisst das noch LANGE nicht dass das alles auch zielführend ist. Manchmal ist das doch auch nur eine weitere Schutzmassnahme sich nicht mit den wirklich wichtigen Themen auseinander zu setzen. „Bevor ich zu viel Zeit habe um mir Gedanken über meine Werte zu machen und vielleicht etwas herauszufinden, was ich gar nicht wissen will, halte ich mich lieber beschäftigt.“ Toll, ganz toll. Das bringt uns aber keine Punkte und vor allem auch nur begrenzt vorwärts. Mindset Arbeit ist IMMER auch unbequem – logisch, will man das vermeiden. Aber LANGFRISTIG bringt es mehr Ruhe, Gelassenheit und stetiges Wachstum mit sich. Ich finde ja, das ist auch eine Art von Nachhaltigkeit und mit Sicherheit gesünder als das Bild der „Busy Bee“ zu glorifizieren.

Eine wirklich wunderbare Buchempfehlung zu diesem Thema ist “Chillpreneur” von der Australierin Denise Duffield- Thomas. Es ist wirklich eine Empfehlung für alle, die einfach müde sind von dieser “Hustle Hard” Kultur und sich fragen, ob es eigentlich auch einen anderen Weg gibt. Ja, gibt es! Dazu muss man aber den eigenen, viele Jahre gehegten und gepflegten Perfektionismus überwinden. Aber sobald man das einmal erkannt hat, ist der Weg frei für: Base chillen und eins nach dem anderen angehen. Danke und Tschüss 👋🏼 

Was mir sonst so durch den Kopf geht?

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